Erste große Überraschung in der Liga

16 07 2007

Und damit meinen wir in erster Linie jetzt nicht die Tabellenführung des LASK, sondern den 1:0 Erfolg des SK Austria Kärnten gegen Meister Red Bull Salzburg.

Es war ein sehr sonniges und heißes Wetter, das die Qualität des Spiels auch ein bißchen beeinflußt hat. Aber letztendlich setzte sich das starke Kollektiv der Kärntner durch. Die Vorgaben von Walter Schachner dürften optimal umgesetzt worden sein. Man gab dem Meister keinen Raum und kam so durch Tazemeta in Minute 83 zum 1:0 Erfolg.

Besonders Walter Schacher war happy darüber, laut ihm fehlte ihm noch ein Sieg gegen Trapattoni. Das noch dazu vier Stammspieler nicht einsatzfähig waren (Plassnegger, Chiquinho und Kabat verletzt, Junuzovic bei der U20-WM) ist auch hervorzuheben. Wer einen Alleingang der Bullen in der Liga erwartet hat, der irrte sich wohl. SK Austria Kärnten hat gezeigt, wie man dem schier übermächtigen Gegner paroli bieten kann.

Die zweite Runde

Austria Wien - LASK 1:1 (0:1)
Altach - Ried 2:3 (2:1)
Wacker Innsbruck - Sturm Graz 0:0
SK Austria Kärnten - Red Bull Salzburg 1:0 (0:0)
Mattersburg - Rapid wird wegen Rapids UI-Cup Einsatzes am 25. Juli um 19.30 Uhr nachgetragen.



Kollmann zu SK Austria Kärnten

12 06 2007

Roland Kollmann wird nächste Saison wieder unter seinem früheren Trainer Walter Schacher spielen und in sein Heimatbundesland Kärnten wechseln. Kollmann war bereits beim FC Kärnten in der RedZac und beim GAK ein Schützling von “Schoko” Schachner.

Somit steht der Kader des Neo-Bundesligisten, der wie folgt aussieht.

Tormänner
Schranz, Lienhart, Königshofer

Feldspieler
Kollmann, Junuzovic, Prawda, Ledwon, Plassnegger, Weber, Chalie, Ortlechner, Wolf, Kabat, Ketelaer, Chiquinho, Riedl, Zakany, Pirker, Sand, Bubenik, Krajic, Schierhuber, Hauser

Außerdem ist noch nicht geklärt, wie es mit den beim Trainigsauftakt fehlenden Spielern (Dospel, Mössner, Tazemeta) aussieht. Lukas Mössner sucht sein Glück angeblich in Deutschland.



Probleme bei SK Austria Kärnten

11 06 2007

Die Kaderplanung des Neo-Bundesligisten ist abgeschlossen. Am Montag wurden 22 Mann beim Trainingsauftakt im Sportzentrum Fischl präsentiert. Trainer Walter Schachner kann dabei auf neun ehemalige Paschinger zurückgreifen. Und drei von genau diesen Spielern haben bereits Kopfzerbrechen bereitet.

Die Spieler Dospel, Tazemeta und Pamminger fehlten beim Trainingsauftakt; für Präsident Canori ein klarer Fall für die Juristen.
Außerdem haben Mayrleb und Schicklgruber Freistellungen vom Klub erhalten. Lukas Mössner dürfte nach dem Aus der Verhandlungen mit Rapid auch kein Fall für die Kärntner sein. Er möchte unbedingt ins Ausland wechseln.

Noch dazu ist ungeklärt, in welchem Stadion die ersten Heimspiele der neuen Saison stattfinden werden. das Klagenfurter EM Stadion ist bis September nicht bespielbar. Morgen wird von Seiten der Bundesliga die 3.500 Zuschauer fassende Jaques Lemmans Arena in St. Veit unter die Lupe genommen.

Ebenfalls morgen beginnt die Vorbereitung auf das Spieljahr 2007/08. Ein Teambuilding-Seminar im Mölltal soll die Akteure zu einer Einheit schweißen.



SK Austria Kärnten präsentiert Kader

31 05 2007

 

Gestern wurde vom neuen Bundesligisten ein vorläufiger 17-Mann Kader für die Saison 2007/08 präsentiert. Er besteht aus zehn ehemaligen Pasching-Akteuren (unter anderem Chaile, Kabat, Ortlechner, Chiquinho, Tazmeta und Ketelaer), vier Neuverpflichtungen (Junuzovic, Ledwon, Plassnegger und Schranz) und bisher drei Ex-FC Kärnten Spielern (Prawda, Weber, Wolf) aus der RedZac Erste Liga. Zu Saisonbeginn will Trainer Walter Schachner einen Kampfmannschaft mit 22 Spielern zur Verfügung haben.

Abgesagt haben bisher schon einmal die Ex-Paschinger Baur und Mayrleb. Mit Kai Schoppitsch hat ein ehemaliger FC Kärnten Spieler ebenfalls ein Angebot des SK Austria Kärnten abgelehnt.

Fraglich ist noch, welcher Verein die alte Lizenz des FC Kärnten übernimmt. Wolfsberg ist schon einmal als Kandidat ausgeschieden.

Die Heimstätte der Anfangsphase der Meisterschaft könnte St. Veit werden. Die Bundesliga muß sich vor Ort noch überzeugen, ob das dortige Stadion Bundesligareife hat. Fischl schied bereits als Interimsvariante aus.