Der 21-jährige Stürmer Besian Idrizaj, der gerade ein Probetraining beim LASK absolviert, kollabierte gestern während eines Trainingsspiels und musste ins Spital gebracht werden.
Leider nicht der erste Zusammenbruch der ehemaligen österreichischen Stürmerhoffnung. Schon letzte Saison im Februar brach Idrizaj während eines Meisterschaftsspiels seines damaligen Vereins, Wacker Innsbruck, bewußtlos zusammen und durfte 1 Monat nicht trainieren.
Idrizaj wechselte im Sommer 2005 vom LASK zum FC Liverpool, wo er aber nur in Testspielen zum Einsatz kam. Nach Leihstationen bei Luton Town und Crystal Palace wollte der Stümer letzte Saison in Österreich einen Neuanfang starten. Seit Juli 2007 war Besian Idrizaj vereinslos.
Idrizaj in Action sehen sie hier, als er 2007 beim Saisonvorbereitungsspiel von Liverpool in Wrexham 3 Tore erzielen konnte:
Ein Österreicher sorgt für Schlagzeilen - allerdings für keine Guten. Emanuel “Mad Dog” Pogatetz hat beim gestrigen Carling Cup Spiel gegen Manchester United mit einer überharten Attacke an für Aufsehen gesorgt. Der österreichische Nationalspieler sah dafür die rote Karte. Der Gefoulte Rodrigo Possebon wurde mit Verdacht auf Beinbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Das Spiel endete übrigens mit einem 3:1 Sieg für Red Devils.
Pogatetz war schon in Russland mit so einer brutalen Attacke (doppelter Beinbruch) negativ aufgefallen und wurde für 24 Wochen gesperrt.
Zu einer unglaublichen Entscheidung kam es am Wochenende in Englands League Championship (2. Liga), denn das “Tor” zur zwischenzeitlichen Führung von Reading war nämlich weit und breit keines.
Sogar Spieler von Reading sprachen nach dem Spiel “von der wohl schlechtesten Entscheidung, die ich je im Fußball erlebt habe”.
Der Fall wird nun untersucht. Experten gehen von einem Wiederholungsspiel aus, wie es schon 1994 in Deutschland bei einem ähnlichen Vorfall gehandhabt wurde.
Nach dem gestrigen 1:0 Sieg von Österreichs U20 Team gegen Kanada ist der Aufstieg ins Achtelfinale beinahe fix. Da Chile gegen Kongo einen 3:0 Sieg feierte liegen die Österreicher in der Tabelle schon drei Punkte vor den Afrikanern, und auch die Tordifferenz ist um vier Treffer besser.
Damit scheint Platz zwei in der Gruppe mehr oder weniger einzementiert zu sein. Damit würde man im Achtelfinale auf den zweitplatzierten der Gruppe C (vermutlich Portugal oder Gambia, vielleicht auch noch Mexiko) treffen.
Nun aber zum Spiel:
Coach Paul Gludovatz ließ dieses Mal Andreas Lukse im Tor spielen, Bremen-Legionär Harnik nahm auf der Bank Platz und Okotie spielte zusammen mit Hoffer von Beginn an im Angriff.
In der ersten Halbzeit gab es wenige Torchancen. Ein Schuß von Morgenthaler konnte noch an die Latte abgefälscht werden. Gleich nach der Halbzeitpause begannen die Österreicher stark. Eine schöne Aktion wurden von Kavlak mit einem Schuß abgeschlossen. Der kanadische Keeper konnte den Ball zwar über die Latte drehen, war aber beim daraus resultierenden Corner dann chancenlos. Junuzovic flankte den Ball von rechts hinein und Okotie traf per Kopfball zum 1:0.
Danach hieß es durchatmen; bei einer Freistoßflanke rutschte Tormann Lukse aus. Doch zum Glück konnte der Kanadier den Kopfballaufsetzer nur an die Latte bringen.
Etwa zehn Minuten später setzte sich Okotie halblinks durch. Sein Schuß aus spitzem Winkel ging nur an die Latte.
Die Freude nach dem Sieg war riesengroß. Paul Gludovatz sprach vom größten Erfolg in seiner Karriere.
Hier noch ein Video mit den besten Szenen aus der Partie.
Kurze Geschichte dazu: Bei einem Angriff Schwedens spielt ein Isländer den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand. Freiwillig wird der Ball Richtung Elfmeterpunkt gespielt, da nun ein Strafstoß fällig wäre.
Dort realisiert Allbäck jedoch, dass der Unparteiische aus Luxemburg das Vergehen nicht gesehen haben dürfte. Somit läuft das Spiel weiter und er schießt trocken zum 5:0 Endstand ein.