100 Jahre Austria Wien - Die Jubiläumsshow
21 11 2011Bei der gestrigen Jubiläumsshow 100 Jahre Austria Wien in der Wiener Stadthalle wurde Herbert Prohaska wie erwartet zum Fußballer des Jahrhunderts gewählt. Er konnte sich vor Matthias Sindelar und Erst Ocwirk durchsetzen und richtete sichtlich gerüht wegen der minutenlangen Standing Ovations und Sprechchöre seinen Dank an alle ehemaligen Mitspieler, große Austria-Funktionäre wie Joschi Walter aus und wollte auch nicht alle anderen großen ehemaligen Spieler unerwähnt lassen.
Zur aktuellen Mannschaft fand er auch viel Lob, aber damit diese Spieler ganz groß in der Erinnerung bleiben fehlt noch der Meistertitel.
Die Jahrhundertelf plus Trainer des Jahrhunderts wurden ebenso gewählt. Hier die Ausgezeichneten:
Tor
Franz Wohlfahrt (6x Meister, 4x Cupsieger, 384 Spiele für die Austria)
Abwehr
Erich Obermayer (8x Meister, 5x Cupsieger, Europacupfinale 1978, 543 Bundesligaspiele)
Robert Sara (9x Meister, 6x Cupsieger, Europacupfinale 1978, 562 Meisterschaftsspiele)
Toni Pfeffer (je 4x Meister, Cupsieger und Supercupsieger, 395 Spiele)
Mittelfeld
Felix Gasselich (5x Meister, 3x Cupsieger, Europacupfinale 1978, 334 Spiele)
Herbert Prohaska (7x Meister, 4x Cupsieger, Europacupfinale 1978, 453 Spiele)
Ernst Baumeister (8x Meister, 4x Cupsieger, Europacupfinale 1978, 424 Spiele)
Ernst Ocwirk (5x Meister, 3x Cupsieger, 2x Kapitän der Weltauswahl, WM-Dritter 1954)
Angriff
Andi Ogris (5x Meister, je 3x Cup- und Supercupsieger, 276 Spiele, 99 Tore)
Matthias Sindelar (1x Meister, 5x Cupsieger, 2x Mitropacupsieger (heute Champions League), WM-Vierter 1934)
Toni Polster (3x Meister, 1x Cupsieger, 3x Torschützenkönig, Goldener Schuh 1987, 145 Spiele, 119 Tore)
Trainer
Hermann Stessl (Europacupfinale 1978, Halbfinale des Meistercups 1979, 4x Meister)
Auch das Tor des Jahrhunderts wurde gewählt. Hier konnte sich Felix Gasselich mit seinem Tor zum 4:2 im Europacup gegen Galatasaray Istanbul im Jahre 1982 gegen starke Konkurrenz (z.B. Ferserl von Andi Ogris im Europacup gegen den FC Barcelona) durchsetzen.
Hier kann man das Tor als Video sehen: http://www.youtube.com/watch?v=j3gBhLh4VIg
Auch die Show kam nicht zu kurz. So traten neben Wolfgang Ambros auch Alfred Dorfer und Maschek auf. Die Feier dauerte im Summe etwa 4 Stunden und war sein Eintrittsgeld auf jeden Fall wert.
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